Lohnbuchhaltung (Pay as you earn)

Unabhängig davon, ob Sie nur einen oder mehrere Mitarbeiter im Vereinigten Königreich haben, unterstützen wir Sie bei der Einhaltung der UK-Anforderungen an die Lohnbuchhaltung
  • Gehaltsabrechnung
  • Vorbereitung der monatlichen Gehaltsstreifen für alle Angestellten
  • Versand der Gehaltsstreifen an Privatadresse der Mitarbeiter
  • Lohnsteuer UK
  • Monatliche Lohnsteuerberichte an die Geschäftsführung
  • Fertigstellung und Einreichung der Lohnsteuerjahreserklärung
  • Bei Bedarf, Überweisung der Löhne über unser Treuhandbankkonto
  • Bearbeitung von neuen und abgehenden Angestellten
  • Beratung zu Spesenabrechnungen
  • Vorbereitung und Abgabe der jährliche P11D Return

Im Großbritannien wird, wie in Deutschland, Lohnsteuer vom Gehalt eines Mitarbeiters zum Zeitpunkt der Gehaltszahlung durch den Arbeitgeber einbehalten. Dies wird als „Pay As You Earn“ oder „PAYE“ bezeichnet.
Das Steuerjahr für persönliche Steuern und somit auch Lohnsteuern läuft vom 6. April bis zum 5. April des darauffolgenden Jahres. Mehr zu dem UK Fiskaljahr können Sie in „Warum ist der 6. April in Grossbritannien der Beginn eines jeden Steuerjahres?“ lesen. Die monatlichen Lohnsteuerabzüge („PAYE“ Pay As You Earn) und Sozialversicherungsbeiträge (National Insurance Contributions) sind bis zum 19. des folgenden Monats abzuführen. Eine Lohnsteuerjahreserklärung ist bis zum 19. Mai nach Ende des Steuerjahres beim Finanzamt abzugeben. Jeder Angestellte bekommt ein P60 Formular, welches den Lohn und diverse Abzüge für das Steuerjahr zusammenfasst.

Das mit einer Beschäftigung verbundene Entgelt wird als Einkommen besteuert. Einkommen ist definiert als:

  • Gehalts-, Lohn- oder Honorarzahlungen
  • Gratifikationen oder andere Gewinne oder Zusatzleistungen jeglicher Art, die der Beschäftigte erhält, sofern es sich dabei um eine geldwerte Vergütung handelt.
  • Jegliche anderen Beschäftigungsvergütungen

Zum 06.04.13 führte HMRC ein neues PAYE-Regelwerk mit der Bezeichnung „Real Time Information“ oder „RTI“ (Echtzeitinformation) ein. Das Ziel dieses neuen Verfahrens besteht darin, genauere Einkommensnachweise für das Ministerium für Arbeit und Renten (Department of Work and Pensions) zu erstellen, welches für diverse Unterstützungszahlungen für Familien mit niedrigen Einkommen sowie Erwerbsunfähigkeitsrenten zuständig ist. Leider müssen alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer die RTI-Regeln befolgen, selbst wenn sie keine derartigen Zahlungen beziehen. Der Kernaspekt von RTI besteht darin, dass die Einkommensbeträge aller einzelnen Mitarbeiter bis spätestens zum Tag der Gehaltszahlung an HMRC gemeldet werden müssen. Für Arbeitgeber, die auf Tages- oder Wochenbasis bezahlen, ist dies eine sehr lästige Anforderung.

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